Beginnen Sie beim Gebäude: Welche Türen, Fenster und Nebenzugänge sind erreichbar, wie sind sie gesichert und wer nutzt sie? Erst danach lässt sich entscheiden, welche elektronische Ergänzung sinnvoll ist.
Mechanische Sicherung zuerst
Die Polizeiliche Kriminalprävention stellt mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern in den Mittelpunkt. Elektronische Meldeanlagen ergänzen sie. Lassen Sie den Bestand vor Ort beurteilen und stimmen Sie Nachrüstung, fachgerechte Montage und Bedienbarkeit aufeinander ab. Eine Kamera ersetzt keinen widerstandsfähigen Verschluss.
Die Aufgaben der Technik unterscheiden
| Baustein | Aufgabe | Grenze |
|---|---|---|
| Türsprechanlage | Besucher sehen oder sprechen, bevor geöffnet wird | Überwacht nicht automatisch das ganze Gebäude |
| Alarmanlage | Definierte Ereignisse erkennen und melden | Benötigt passende Sensoren und eine Reaktion |
| Videoüberwachung | Einen zulässigen Ausschnitt beobachten oder dokumentieren | Kein mechanischer Widerstand; Datenschutz beachten |
Wer reagiert auf eine Meldung?
Halten Sie fest, wer Warnungen erhält, wie eine Meldung geprüft wird und welche Schritte folgen. Eine Push-Nachricht bedeutet keine automatische Polizeiverständigung. Eine Aufschaltung an einen Dienstleister ist eine eigenständige Leistung und muss ausdrücklich vereinbart sein.
Regelmäßig prüfen
Ändern sich Bewohner, Schlüssel, Zutrittsrechte oder die Raumnutzung, muss auch die Konfiguration überprüft werden. Testen Sie Sensoren und Benachrichtigungen nach Änderungen. Halten Sie Wartung, Zugangsdatenverwaltung und das Verhalten bei Strom- oder Netzausfall fest.
Grundlage für die bauliche Sicherung: Polizei: Technische Sicherheit und Einbruchschutz. Für die weiteren Entscheidungen helfen die Ratgeber zu Alarmanlagen-Ratgeber, Gegensprechanlagen und Videoüberwachung. Die Goliath Alarmanlagen sind ein Beispiel für den elektronischen Teil eines solchen Konzepts.